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»Barrieren aus dem Weg räumen«

Behinderte Menschen haben mit Barrieren
zu kämpfen. Barrieren im mentalen
Bereich.
Der KBVO will helfen, Vorurteile
abzubauen.

Kurzfilm und Podiumsdiskussion über barrierefreies Aalen am 03. März 2005:
„Wer gleich daran denkt, baut nicht teurer“

Seit mehr als fünf Jahren bemüht sich die Agendagruppe „Umweltfreundlich mobil„ das Augenmerk verstärkt auf Hindernisse im öffentlichen und privaten Leben in Aalen für Menschen mit Behinderungen zu richten. Mit einem Kurzfilm und anschließender Podiumsdiskussion im Gmünder Torhaus ist das der Gruppe von Agenda 21, in Zusammenarbeit mit dem Körperbehindertenverein Ostwürttemberg e. V., gelungen.

In einer Podiumsdiskussion stellten sich Vertreter der zuständigen städtischen Ämter, Ralf Fuchs (Gebäudewirtschaft), Herbert Gail und Ekbert Schuster (Tiefbauamt), sowie Jürgen Dambacher vom Ortschaftsrat Waldhausen, Jutta Pagel vom Landesverband Körperbehinderter und Oswald Tretter als Vorstandsmitglied des Körperbehindertenvereins Ostwürttemberg, e.V. den Fragen von Moderator Roland Gauermann und denen des zahlreich erschienenen Publikums.

Zu dem häufig gebrachten Argument der knappen Finanzen meinte Jutta Pagel: „Berücksichtigt man Barrierefreiheit gleich zu Beginn eines neuen Projekts, kostet das nicht unbedingt immer mehr Geld“. Sie schlug ein schrittweises Vorgehen in Aalen und die Erstellung einer Prioritätenliste vor. Außerdem sollen die Nutzer, sprich auch die Körperbehindertenvereine, mit in die Planung einbezogen werden.

Nach einer angeregten Diskussion fasste Roland Gauermann zusammen: „Ich hoffe, dass in der Agenda eine Gruppe „Barrierefreies Aalen“ entsteht, die die praktischen Belange in die städtischen Planungen einbezieht, die Theorie und Praxis zusammenbringt.“. Diese Gruppe wurde am Do, den 28.04.2005 im „Treff“ vom Körperbehindertenverein Ostwürttemberg e. V. gegründet.