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»Es ist normal,
verschieden zu sein«
(Richard von Weizäcker)

Neustart fürs „Feschdle“

Behindertenfeschdle am Sonntag, 17. Juni 2012, ab 10.30 Uhr

Einen Neubeginn fürs Aalener „Behindertenfeschdle“ – den gibt es am Sonntag, 17. Juni, in der Aalener Greuthalle. Erstmals wird das „Behindertenfeschdle“ vom DRK Ortsverein Aalen und dem Beirat von Menschen mit Behinderungen gemeinsam vorbereitet und veranstaltet.

Nachdem das Fest in den Vorjahren witterungsbedingt mehrfach ausfallen musste, wurde als neuer Veranstaltungsort die Greuthalle gewählt. Das Behindertenfeschdle beginnt wie gewohnt um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst und wird anschließend mit Grußworten von Stadtkämmerin Daniela Faußner, dem DRK-Ortsverbandsvorsitzenden Matthias Wagner und dem Sprecher des Beirats von Menschen mit Behinderungen, Oswald Tretter, eröffnet.

Highlights des Bühnenprogramms sind die Auftritte von Lombapack, Bärenfanger Unterkochen, Ellwangen Jazz Orchestra, Hochbrückenfetzer, Zauberer Thorsten Fahrbach (Deutscher Vizejugendmeister der Zauberkunst), Rollstuhl- und Rollatortanzgruppen und die Rockband M2. „Alle Künstler verzichten zugunsten des Behindertenfeschdles auf eine Gage und spielen für ein Getränk und ein Vesper“, berichtet Programmchefin Silke Haas von den Selbsthilfegruppen Ostalbkreis.

Auch für die kleinen Gäste ist etwas geboten: Das Kinderprogramm umfasst beispielsweise das Anfertigen von Römischen Schreibtafeln, Kinderschminken, den Auftritt eines Zauberers, ein Glücksrad oder Torwandschießen.

Auf dem Behindertenfeschdle präsentieren sich über 20 Vereine, Institutionen und Firmen mit Informationen und Aktionen, darunter der Gehörlosenverein „Ostalb“ Aalen, die Kontakt- und Informationsstelle für gesundheitliche Selbsthilfe (KIGS), der Körperbehindertenverein Ostwürttemberg, der DRK-Ortsverein, die Tanzschule Rühl und der Fahrzeugausstatter Paramobil.

Zum Mittagessen liefert der Rabenhof aus Ellwangen zwischen 12 und 14 Uhr Schnitzel, Jägerbraten, Pommes, Salat und vegetarische Maultaschen. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen.

Bühne und Biertischgarnituren werden nicht wie in den Vorjahren von Bauhof-Mitarbeitern aufgestellt, sondern gemeinschaftlich von Menschen mit und ohne Behinderungen. „Da ist Inklusion angesagt“, freut sich Mitorganisator Eugen Masset von der Samariterstiftung. Auch im Rahmen des Bühnenprogramms, bei der Essenausgabe und an den Informationsständen arbeiten insgesamt rund 100 behinderte und nicht-behinderte Menschen ehrenamtlich Hand in Hand.

Das Behindertenfeschdle dauert bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sind unter www.aalen.de/behindertenfeschdle  erhältlich.

(Schwäbische Post)